O-Wurf - Hobbyzucht von Somalikatzen in Vollfarbe und Verdünnung in Wuppertal, NRW

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Kitten


O-Wurf

Enya of Oriental-Light

Vidama's Aragon

Endlich hat es auch mit einer Verpaarung zwischen Enya und Aragon geklappt, zwar mal wieder nicht zu dem Zeitpunkt, den ich mir vorgestellt hatte, aber die Gelegenheit hab ich beim Schopfe gepackt. Der ausgerechnete Termin war der 28.11.2014, aber wer war putzmunter und dachte nicht daran Babies zu bekommen? Das kam mir doch bekannt vor? Tatsächlich, bei ihrem ersten Wurf hat sie auch drei Tage übertragen. Na denn, schauen wir mal. Den Samstag nachmittag war sie aber dann schon recht unruhig und so machte ich die Wurfkiste startklar und holte mir alle Utensilien. Super, war ich doch abends auf der Geburtstagsparty meiner Schwester eingeladen. Aber nichts tat sich. Abends verdrückte sie noch eine große Portion Futter. Mmh, alles ruhig, keine Wehen. Eine Sturzgeburt würde es nicht werden, so machte ich mich dann doch noch auf den Weg zu meiner Schwester. Als ich zurück war, war immer noch alles ruhig. Ich ging also zu Bett mit der Wurfkiste neben dem Kopfkissen. Die Nacht war sehr unruhig. Enya lag mal schnurrend auf der Bettdecke, dann in der Wurfkiste, dann zog sie eine Schublade auf und legte sich dort hinein, dann lag sie wieder auf der Bettdecke.

Es muss gegen 8.00 Uhr morgens gewesen sein, als ich dann die ersten Wehen mitbekam. Tatsächlich hat es aber dann noch bis 9.34 Uhr gedauert bis sich ein fawnfarbenes Mädel den Weg auf die Welt erkämpfte unter lautstarkem Geschrei ihrer Mama, die mir beinahe aus der Kiste gesprungen wäre, hätte ich sie nicht daran gehindert. Die Kleine war ziemlich erschöpft von der Geburt und brauchte recht lange, um bei einer Zitze anzudocken. Enya hat der Weil auch eine Pause gemacht. Erst um 12.01 Uhr kam wieder unter lautem Geschrei von Enya ein wildfarbener Kater zur Welt. Für unsere Verhältnisse sogar recht leicht mit nur 86 g. Bin ich doch da ganz andere Gewichte gewohnt. Auch dieser junge Mann musste sich von der Geburt erholen. So, das war es - dachte ich. Enya hat recht gleichmäßig ausgesehen und auch nicht so dick, als hätte sie übermäßig viele Kitten im Gepäck. Sie betrachtete die Geburt offensichtlich auch als beendet. Von wegen! Um 17.15 hörte ich Enya laut schreien und stürzte zu ihr. Gerade rechtzeitig, um sie wieder daran zu hindern mit samt halb heraushängendem Kitten aus der Kiste zu springen. Im ersten Moment dachte ich schon, das Kitten wäre tot. Aber nein, es bewegte sich. Enya begann sofort es abzuschlecken. Trotzdem machte es den Eindruck mehr tot als lebendig zu sein. Es röchelte stark, so dass ich es vorsichtig ausschlug, um die Atemwege frei zu bekommen. Es hat ziemlich lange gedauert, bis unser Nachkömmling den ersten Ton von sich gab und noch länger, bis er sich Richtung Milchbar bewegte, aber jetzt ist von den Strapazen der Geburt nichts mehr zu bemerken. An der Milchbar wird, wie gewohnt, um die beste Zitze gebalgt. Dabei ist man gar nicht wählerisch. Die besten Zitzen sind immer die beiden Letzten, die oben sind. Völlig egal, auf welcher Seite Enya gerade liegt.    

Update 06.01.2015

Turbulent waren die letzten Wochen. Enya hat nach 2 Wochen die Wurfkiste nicht mehr für sicher erachtet. War sie bis dahin noch damit einverstanden, dass ihre Mitkatzen sich in der Nähe der Kiste aufhalten, so war es ab sofort vorbei damit. Als ich abends nach Hause kam, kamen mir schon panische Katzen entgegen und weder Enya noch die Babies waren in der Kiste zu finden. Sie hatte die unterste Schublade meines Kleiderschrankes aufgezogen und die Kitten dorthin verschleppt. Enya fand das absolut toll, ich weniger. Die Wurfkiste akzeptierte sie gar nicht mehr. Ebenso wenig einen anderen Raum. Wir haben dann einen Kompromiss gefunden, in dem ich ihr den Bereich zwischen Bett und Kleiderschrank zurecht und für die Kitten ausbruchsicher gemacht habe. Das wurde dann akzeptiert. Keine andere Katze darf aber den Raum betreten, dann wird Enya zur Furie. So hat sie jetzt mit ihren Kitten einen knapp 30 qm Raum für sich in Anspruch und der Rest kann schauen, wie er klar kommt.
Die Babies hat das wenig gestört, sie wachsen und gedeihen und werden immer hübscher. Mit vier Wochen hab ich dann das erste Futter angeboten. Das fanden aber, wie erwartet, alle erst einmal ziemlich bäh. Aber unsere kleine Fawnie, mittlerweile die Leichteste, hat sich dann doch nicht so lange bitten lassen und frißt mittlerweile recht sicher das Rohfutter. Unser blauer Junge führt weiter gewichtsmäßig das Trio an und kam dann auch auf den Geschmack. Nur unser kleiner Wilder hat sich lange vehement gegen das feste Futter gewehrt. Jetzt nimmt er schon mal etwas vom Finger. Auch er wird irgendwann merken, dass Mamas Milchbar nicht mehr so satt macht.

Update 01.02.2015

Auf den Tag genau sind die kleinen Os 9 Wochen alt. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Wie erwartet fressen alle brav sowohl das Roh- als auch das Dosenfutter. Mama Enya kümmert sich vorbildlich um ihre Kleinen, vor denen nichts mehr sicher ist. Es wird getobt, gerauft, gerannt, geklettert was das Zeug hält, um anschließend in einen komatösen Schlaf zu fallen. Namen haben wir auch endlich gefunden. Unsere kleine Fawnie erhält auf Wunsch der zukünftigen Besitzer den Namen Oreithyia (nach einer Nymphe aus der griechischen Mythologie), unser kleiner Wilder hat den Namen Orvieto (nach einer italienischen Stadt) und unser Bläuling, ebenfalls auf Wunsch seiner zukünftigen Besitzerin, heißt Odin.

 
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